2018 wird mein Jahr ohne Vorsätze

Jan 5, 2018

Nachahmung empfohlen

Nachahmung empfohlen

Keine Lust auf Frust und schlechtes Gewissen!

Neues Jahr, neues Glück! Und auf dem Zettel eine lange Liste guter Vorsätze … halt, stopp! Nicht dieses Jahr und nicht mit mir. 2018 wird mein Jahr ohne Vorsätze. Warum ist klar: ich habe keine Lust mehr auf den Frust und das schlechte Gewissen. Denn gute Vorsätze sind zum Scheitern verurteilt. Das einzige, was 2018 auf meiner Liste steht, sind zwei emotionale Leuchtfeuer, die mich dieses Jahr motivieren werden (über die ich gleich noch mehr erzähle).

Ich möchte etwas ändern …

Es gab in der Vergangenheit immer wieder Tage, an denen ich extrem unzufrieden mit mir selbst war – und entsprechend schlecht gelaunt. Das kann dann nicht mal mehr ich weg lächeln. Die Ursache für diese Unzufriedenheit kann ich nicht zu 100 Prozent definieren, sagen wir mal „ich bin dann mit der Gesamtsituation unzufrieden“ …

… ich vergleiche mich mit anderen, ich verliere meine Ziele aus den Augen, ich bewege mich nicht genug. Alles richtig und jetzt könnte ich mir ja auf meinen Zettel mit den guten Vorsätzen schreiben

Frust und schlechtes Gewissen

Treibstoff für Veränderung? Gleich Null!

Diese guten Vorsätze werden mich nicht weiterbringen. Denn kein einziger dieser Punkte berührt mich auch nur im geringsten emotional. Und das ist nun einmal die wichtigste Voraussetzung für eine Veränderung. Da könnte auch meine Mutter sagen: „Kind, Du hast es doch gar nicht nötig, Dich mit anderen zu vergleichen“ … ach ne, jetzt wird bestimmt alles gut. „Du musst Dich nur ein bisschen mehr konzentrieren, dann lässt Du Dich nicht so schnell ablenken“ … auch klar. „Weisst Du, mit ein wenig mehr Disziplin kannst Du Deinen inneren Schweinehund überwinden“ … gleich schrei ich.

So nicht! Den Zettel zerreiße ich. 2018 wird mein Jahr ohne Vorsätze! Trotzdem möchte ich etwas verändern und meine Unzufriedenheit los werden …

… do more of what makes you happy!

Auch das ist leichter gesagt als getan, finde ich. Ich bin glücklich, wenn ich Bienenstich esse – jedenfalls kurzzeitig … Um herauszufinden, was mich wirklich glücklich macht, begebe ich mich auf Wanderschaft. Ich mache eine kleine Wanderung in die verborgenen Windungen meiner Seele. Wann und wo und mit wem fühle ich mich richtig frei, entspannt, voller Energie. Kurz gesagt im Flow. Frust und schlechtes Gewissen bye bye!

Um dort hinzukommen, wo diese Erkenntnis liegt, brauche ich schon ein bisschen Zeit. Ausserdem ist es gar nicht so einfach, eigene Motive und die Erwartungen, die von außen auf mich einwirken zu trennen.

Was treibt MICH an? Was sind MEINE wahren Motive? Was sind meine INNEREN Beweggründe?

Wikipedia sagt: „Motivation bezeichnet die Gesamtheit aller Motive (Beweggründe), die zur Handlungsbereitschaft führen, das heißt das auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“

Dort wo die Emotion ist, dort wo ich emotional andocken kann, da liegt der Hase im Pfeffer. Mein Herz und meine Seele müssen mitschwingen, dann klappt das auch mit der Motivation. Ich arbeite mit Papier und Bleistift. Die Sätze, die ich aufschreibe, lasse ich auf mich wirken. Ich sortiere die aus, die mich nicht berühren, die keine Emotionen und Bilder auslösen. Am stärksten wirken für mich die Sätze, die einen aktuellen Mangel in meinem Leben berühren.

Am Ende meiner Nabelschau stehen auf meinem Zettel zwei Überschriften, die mich wie emotionale Leuchtfeuer durch das Jahr 2018 navigieren sollen:

  1. Begegnungen suchen und mit Leben füllen
  2. Die Leichtigkeit der Bewegung wiederfinden

Was jetzt noch ein bisschen kryptisch aussieht, gilt es mit Leben zu füllen. Konkret heißen die ersten Schritte:

2018 wird mein Jahr der Begegnungen: Ich werde (neue) Menschen treffen, über sie berichten, mich von ihnen inspirieren lassen und mit ihnen zusammenarbeiten. Und das im realen Leben wie auch hier auf dem Blog und in den sozialen Medien.

2018 bringe ich Leichtigkeit in meine Bewegungen: Der erste Schritt wird meine Anmeldung beim Erwachsenenballett nächste Woche sein.

So, jetzt wisst Ihr Bescheid, was ich so vor habe in diesem niegelnagelneuen Jahr. Und Ihr so? Seid Ihr bereit für Neues? Werdet Ihr auch mal über die Stränge schlagen? Wollt Ihr etwas ändern oder lasst Ihr das Jahr einfach auf Euch zukommen.

Was immer Ihr tut – seid gut zu Euch!

Alles Liebe
Martina

 

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